| Potsdamer Halbmarathon 2010 |
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| Geschrieben von: Karsten Schöke |
| Dienstag, den 08. Juni 2010 um 17:07 Uhr |
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In diesem Jahr startete ich einen zweiten Versuch, Potsdam läuferisch zu erkunden. Im letzten Jahr konnte ich Verletzungbedingt nicht Laufen, somit ging es in diesem Jahr am 06.06.2010 an den Start zum Halbmarathon. Die Anmeldung klappte Online sehr gut, auch hier leistet der Berliner Dienstleister davengo, wie bei vielen großen Veranstaltungen des Berliner SCC sehr gute Arbeit.
Leider musste ich allein anreisen, so startete ich um ca. halb Sieben mit dem Auto in Frankfurt. Während der Fahrt zeigte das Thermometer schon 16°C an, es sollte heute sehr heiss werden. Um kurz vor acht hatte ich den Parkplatz am Bahnhof Pirschheide erreicht und glücklicherweise noch einen freuen Platz ergattert. Schnell die ca. 600m bis zum Veranstaltungsgelände gelaufen und die Startunterlagen geholt. Alles ganz easy, kein Anstehen, Super! Zurück zum Auto, ein letzten Happen gegessen, umgezogen und ab ging es zum Start ins Stadion "Zum Luftschiffhafen".
Im Station angekommen orientierte ich mich gleich in den Startbereich, um möglichst im ersten Drittel starten zu können, es sollte ja eine neue PB mit sub 1:45:00 werden ;-) Dort traf ich dann eine ehemalige Kollegin Heike mit Mann, so das die Zeit bis zum Start ziemlich schnell verging. Es war auch gut so, wir standen nämlich mitten in der Sonne und dort war es schon mächtig warm.
Pünktlich um 09:00 Uhr erfolgte der Startschuss und die Meute machte sich auf den Weg. Heike nebst Mann schlugen gleich ein gutes Tempo an, welches mir zu schnell war, so ging ich meine der auf meiner Polar eingestellten Pace. Der Weg führte uns zunächst in Richtung Zentrum, schön im Schatten der Häuser, so das die Wärme nicht so zu spüren war. Kurz vor der Brandenburger Straße war dann auch der erste Verpflegungspunkt, gut so dachte ich und nahm bei der Wärme auch gleich einen halben Becher Wasser zu mir. Danach ging es durchs Zentrum in Richtung Humboldtbrücke etwas bergauf, aber danach gleich wieder Wasser. Kurz davor holte ich auch Heike mit Mann ein, doch zu Schnell angegangen... Nach der Brücke wurde es das aber doch recht hart, wir durchquerten den Park Babelsberg auf sehr staubigen Schotterwegen immer schön an der Havel entlang. ich sehnte mich nach einem Becher Wasser, da hier leider kaum eine Baum als Schattenspender diente. Kurz nach der Glienicker Brücke wurde mein Wunsch erhört, ich kippte zwei Becher über den Kopf und trank ein Halben, man tat das gut. Danach durchliefen wir den Neuen Garten und die russische Kolonie. Die Wärme wurde langsam unerträglich, ich schätzte auf 25°C im Schatten, wir liefen aber größten teils in der Sonne. Zum Glück waren jeden 3 Kilometer Verpflegungsstände, an denen ich die Prozedur immer wiederholte, zwei Becher über den Kopf eine getrunken. Zum Schluss erklommen wir noch einen recht langen Anstieg in Richtung Park Sanssouci, ich war ganz schön fertig, die Hitze machte mir zu Schaffen. Da ich durchhalten wollte nahm ich etwas Tempo raus. Es waren auch schon einige Aussteiger zu sehen, am Straßenrand sah ich auch eine Läufer/Läuferinnen, die aus Schwäche zusammen gebrochen sind. Mir ging es nach km 16 dann etwas Besser, es ging nur noch bergab, also raffte ich mich zusammen und ging die letzte km meine geplante Pace. Kurz vor dem Ziel sah ich mit Schrecken, das eine Läufer vom medizinischem Personal per Herzdruckmassage behandelt wurde. Beeindruckt lief ich den letzten Kilometer etwas verwirrt aber dennoch glücklich ins Stadion ein. (Abends erfuhr ich im ORB, das der Läufer, ein 43 jähriger Potsdamer verstorben ist) Zeit 1:48:25, Ziel PB verfehlt, aber gut durchgehalten und gesund im Ziel angekommen. Danach gab es ein wohlverdientes Bier und wir ließen es uns mit Heike und Mann bei 29°C noch ein wenig auf dem Stadionrasen gutgehen.
Als Fazit muß man sagen, eine sehr gut organisierte Laufveranstaltung, welche ich sicher noch einmal besuchen Werde.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Juni 2010 um 17:48 Uhr |





